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Größtes Thüringer Kardiologie-Symposium an der Zentralklinik

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Zentralklinik Bad Berka | 17.01.2018

Größtes Thüringer Kardiologie-Symposium an der Zentralklinik

500 Herzexperten erwartet

Bad Berka, 17. Januar 2018 --- Zum 26. Mal laden Kardiologen und Herzchirurgen am 19. und 20. Januar zum „Bad Berkaer Kardiologie-Symposium“ ein. Rund 500 Teilnehmer aus Thüringen, Deutschland und dem Ausland werden erwartet. „Sowohl das Programm für die Fachärzte als auch der Pflegeworkshop bieten eine hervorragende Plattform für den Austausch zu den aktuellen Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Herzerkrankungen. Die Resonanz auf das Symposium zeigt, dass Ärzte und auch Pflegekräfte an einer ständigen Weiterbildung stark interessiert sind – zum Wohle und Nutzen der Patienten“, so Dr. Kerstin Haase, Geschäftsführerin der Zentralklinik Bad Berka.

Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr u. a. die aktuelle Therapie bei Herzklappenfehlern, Herzinsuffizienz, koronarer Herzerkrankung und Herzrhythmusstörungen. „Die Herzmedizin hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. So ist es beispielsweise für die Lebensqualität und die Lebenserwartung entscheidend, wie ein Patient beispielsweise nach einem Herzinfarkt nachstationär behandelt wird und was er selbst für seine Gesundheit tun kann. Auch bei den zur Verfügung stehenden Medikamenten gibt es viele Fortschritte. Das Ziel ist, die Belastungen für die Betroffenen deutlich zu reduzieren“, so Prof. Bernward Lauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie.

Das Symposium thematisiert auch die Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen. Auch in diesem medizinischen Bereich profitieren Betroffene von einer stärker individualisierten Therapie. „Herzrhythmusstörungen sind nicht gleich Herzrhythmusstörungen. Die Behandlung mit Hilfe einer sogenannten Ablation, der Verödung des Ursprungsorts der Rhythmusstörung, unterscheidet sich bei Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu einem Betroffenen mit Rhythmusstörungen der Herzkammern. Auch bei Medikamenten sind jährlich neue Entwicklungen zu verzeichnen, die wir gern auf dem Symposium besprechen“, so der Chefarzt der Abteilung Rhythmologie, Prof. Christoph Geller.

Modernste Therapiemöglichkeiten bei Herzklappenfehlern stehen bei den Herzchirurgen im Mittelpunkt. „Inzwischen gibt es neue Generationen von künstlichen Herzklappen. Von den minimalinvasiven Verfahren profitieren vor allem Patienten, bei denen eine Operation am offenen Herzen als zu risikoreich gilt“, erklärt Dr. Thomas Kuntze, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie. Die sogenannte TAVI, die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation, ist ein relativ schonender Eingriff, der meistens über die Leistenbeuge bei schlagendem Herzen erfolgt. Er ist im Vergleich zu einer offenen Herzklappen-OP mit weniger Schmerzen und einem kürzeren Krankenhausaufenthalt verbunden.

Schirmherren der Veranstaltung sind die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e. V.