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Qualität bestätigt: Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung erneut zertifiziert

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Zentralklinik Bad Berka | 14.12.2016

Qualität bestätigt: Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung erneut zertifiziert

Bad Berka, 14. Dezember 2016 --- Das erste Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung (EPZ Max) in Mittelthüringen hat erneut das Zertifikat des renommierten Instituts ClarCert erhalten. Damit wird dem Zentrum an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Zentralklinik Bad Berka bescheinigt, die hohen Vorgaben an die Prozess-, Behandlungs- und Ergebnisqualität zu erfüllen.

„Wir haben wiederholt erfolgreich diese äußerst strengen Vorgaben erfüllt, um unseren Patienten mit größtmöglicher Sicherheit die bestmögliche Behandlungsqualität zu gewährleisten. Das ist ein großer Verdienst der Mitarbeiter unseres Zentrums. Auf unser Team bin ich sehr stolz“, erklärt der Leiter des EPZ Max Dr. Sacha T. W. Mann.

In der Zentralklinik Bad Berka werden jährlich bei rund 500 Patienten Knie- bzw. Hüftprothesen eingesetzt. Der Anteil an komplizierten Fällen oder Wechselfällen liegt bei etwa 30 Prozent. „Für die Zertifizierung müssen wir sehr erfahrene Operateure, sogenannte Senior-Hauptoperateure, die mindestens 100 endoprothetische Eingriffe vorweisen, belegen. Ich freue mich, dass es unserer Klinik erneut mit viel Teamgeist gelungen ist, Spitzenmedizin und Behandlungsexzellenz auf unserem Fachgebiet zu belegen“, der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Prof. Olaf Kilian.

Voraussetzung für das Zertifikat ist das erfolgreiche Abschneiden bei einem aufwändigen und strengen Verfahren. Externe Sachverständige prüfen u. a. die Operationsvorbereitung und Planung, die Operationsdauer, das postoperative Ergebnis inklusive dem Röntgenbild, das Fernbleiben von Komplikationen, aber genauso auch die Rundumversorgung des Patienten von der präoperativen Sprechstunde bis zur postoperativen Nachbehandlung in der REHA. Die Prüfung zielt dabei auch auf schwierige medizinische Fälle wie komplizierte Wechsel- und Revisionseingriffe, die eine besondere Erfahrung der Operateure voraussetzen. „Es gibt zudem einen höheren Anspruch an interdisziplinäre Zusammenarbeit. Wir verfügen über eine hochkarätige Intensivmedizin, die schwierige Fälle mit Begleiterkrankungen hervorragend begleitet, auch die Zusammenarbeit mit der Kardiologie und weiteren Fachrichtungen erweist sich als sehr vorteilhaft. Erwähnenswert ist auch die Kooperation in einer interdisziplinären Tumorkonferenz“, so Dr. Mann.

In der zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Zentralklinik Bad Berka arbeiten 1.800 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 40.000 Patienten behandelt.


© 2015 | Chefarzt Prof. Olaf Kilian, Geschäftsführerin Dr. Kerstin Haase, Dr. Sacha Mann, Peggy Höhne und Mahmoud Otabashi (v.l.n.r.)