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Ernährungsberatung

„Es ist unsere Verpflichtung, die Ernährung in das übergreifende Behandlungskonzept zu integrieren -  es ist zwingend erforderlich, um die Lebensqualität des Patienten während des Krankheitsverlaufes zu erhalten…“ (John Hunter, 1794)

Ein guter Ernährungszustand ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erhaltung unserer Gesundheit und Lebensqualität. Ist der Körper erkrankt oder besonderen Umständen ausgesetzt, erfordert dies besondere Maßnahmen, oftmals auch im Bereich der Ernährung. Dabei gibt es immer mehr Hinweise, dass zwischen der Ernährung und der Genesung ein bedeutender Zusammenhang besteht. Patienten, bei denen eine optimale Versorgung mit allen Nährstoffen gewährleistet ist, sei es über die normale Kost oder eine enterale bzw. parenterale Sonde, fühlen sich besser und erholen sich schneller nach einer Behandlung oder einem operativen Eingriff.

Im Rahmen der klinischen Ernährung soll die Ernährung in der ganzheitlichen Behandlung des Kranken mit einbezogen werden, zum einen, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und zum anderen, um die Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern. Die stationäre Beratung bietet Patienten der Klinik eine Hilfestellung im Bereich der Ernährung an, sei es durch ein individuelles Gespräch oder durch die Umsetzung einer Spezialkost aufgrund der vorliegenden Erkrankung.

Schwerpunktthemen der Beratungen in der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie, Onkologie und Endokrinologie sind vorrangig Erkrankungen des Verdauungstraktes (z.B. Malassimilationssyndrome, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Laktoseintoleranz, Zöliakie, Kurzdarmsyndrom), Krebserkrankungen (z.B. Gewichtsverlust, Mangelernährung, Linderung von therapiebedingten Beschwerden) und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Hyperurikämie/Gicht, Hypertonie). Es kann jedoch bei Bedarf das gesamte Spektrum der klinischen Ernährung abgedeckt werden.

Dipl. Troph. Lydia Pechmann

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