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Interdisziplinäres Gefäßzentrum

Bereits 1995 wurde das Gefäßzentrum an der Zentralklinik Bad Berka gegründet. Seitdem werden Diagnostik, Therapie und Qualitätskontrollen bei Gefäßpatienten fachgebietsübergreifend festgelegt.

Moderne bildgebende Verfahren (Institut für bildgebende Diagnostik, Klinik für Angiologie) stehen zur Verfügung.


Schwerpunkte

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVk)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVk)

Die pAVk ist der zentrale Schwerpunkt der Gefäßchirurgie. Ziel ist der Extremitätenerhalt bzw. die Herabsetzung des Amputationsniveaus bei infizierten Nekrosen. Arterielle Bypassverfahren sind bis zur Knöchelregion möglich. Kombinierte Verfahren mit Gefäßaufdehnung (Ballondilatation) und Bypass sind etabliert.

Einengung der Halsschlagader (Carotisstenosen)

Einengung der Halsschlagader (Carotisstenosen)

Die operative Ausschälplastik ist operativer Standard bei einem Stenosegrad ab 70 Prozent. Die Operation hat einen reinen vorbeugenden Charakter, um einen Schlaganfall mit bleibenden Nervenausfällen zuvor zu kommen (Leistungszahlen 100/Jahr). Bei ausgewählten Patienten kommt auch die Ballondilatation und das Einbringen eines Stents in die Carotisstenose zum Einsatz.

Aortenaneurysmen

Aortenaneurysmen

Gefäßchirugischer Standard ist der Ersatz der Bauchschlagader durch eine Gefäßprothese. In ausgewählten Fällen kann alternativ auch das Einbringen eines abdichtenden Aortenstents den invasiven Eingriff vermeiden.

Drohendes Reißen des Aneurysmas und die Ruptur sind Notfalleingriffe, die jederzeit möglich sind.

Dialyseshunt-Chirurgie

Dialyseshunt-Chirurgie

Die Shuntchirurgie beschäftigt sich mit der Anlage arterio-venöser Fisteln zur Vorbereitung des Patienten auf die Hämodialyse (Blutwäsche).

Folgende Operationen werden angeboten:

  • Nativshunt
  • Prothesenshunt
  • Shuntrevision
  • Katheterverweilsysteme (z. B. Demerskatheter)

Ausblick

Ausblick

 

Das Gefäßzentrum nutzt interdisziplinär einen hochmodernen "Hybrid-OP-Saal". Hier kommt unter OP-Saal-Bedingungen eine hochmoderne DSA-Anlage (Digitale Subtraktionsangiographie) zum Einsatz. In einer Narkose können Gefäßeinengungen (Stenosen) sämtlicher Lokalisationen versorgt werden. Auch Kombinationen von PTA, Stent und Bypassoperationen sind möglich.

Die Gefäßchirurgie befindet sich gemeinsam mit der Thoraxchirurgie auf der Station H4 im Bettenhaus der Zentralklinik Bad Berka. Die Station verfügt über 36 Betten.

Stationsleitung

Stationsleitung

Pfleger Lars Kämmler
Tel.: 036458 5-41651