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Informationen aus der Pflege

Studie "Dekubitalgeschwüre und Lagerung"

Studie "Dekubitalgeschwüre und Lagerung"

Um unsere Leistung stetig zu verbessern, überprüfen wir den Erfolg unserer Arbeit selbst. Dazu werden intensive Statistiken zu Heilungsverläufen und Wundhäufigkeit geführt.

Auf Grundlage dieser Statistiken werden eventuelle Defizite identifiziert und können gezielt abgestellt werden. Derzeit befindet sich unsere kleine Studie „Dekubitalgeschwüre und Lagerung“ in der Phase der Ergebnisdiskussion.

Hier wurde über den Zeitraum von drei Wochen eine Erhebung aller Wunden und den eventuell beeinflussenden Faktoren durchgeführt und eine Datenanalyse angeschlossen. Weiterhin wurden unter pflegerischer Leitung im Intensivbereich Analysen zu Kosten und Nutzen von Wundauflagen organisiert. Dabei wurde auch die benötigte Pflegezeit zur Wundversorgung ermittelt, was den Einsatz einer Spezialpflegekraft rechtfertigt.

Expertenstandards des DNQP

Expertenstandards des DNQP

Es liegen 8 nationale Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) vor.

  1. Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (2000)
    (1. Aktualisierung 2010)
  2. Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege (2004)
    (1. Aktualisierung 2009)
  3. Expertenstandard Schmerzmanagement bei chronischen nicht-malignen Schmerzen (2004)
    (1. Aktualisierung 2014)
  4. Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (2006)
    (1. Aktualisierung 2013)
  5. Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz in der Pflege (2006)
    (1. Aktualisierung 2014)
  6. Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden (2008)
    (1. Aktualisierung 2015)
  7. Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2009)
  8. Expertenstandard Förderung der Mobilität (2016)

Patientendatenmanagementsystem (PDMS)

Patientendatenmanagementsystem (PDMS)

…ist ein computerunterstütztes Dokumentationssystem im Krankenhaus zur Erfassung und Darstellung von Patienten- und Therapiedaten (Datenschutzgerecht).

Der Einsatz eines PDMS beschränkt sich meist auf sehr spezialisierte Fachbereiche wie Intensivstationen und Anästhesieabteilungen, da hiermit eine äußerst detailliert Erfassung und Darstellung medizinischer Sachverhalte möglich ist

Ein solches PDMS ist Teil eines übergeordneten KIS (Klinik-Informations-System) das der zentralen Verwaltung und Verarbeitung von Patienten- und Behandlungsfalldaten dient.

Wesentliche Funktionen dieses PDMS sind die Aufnahme, Verlegung und Entlassung von Patienten, die ärztliche und pflegerische Basisdokumentation, sowie Drucken von Etiketten, Barcodes, Formularen, Briefen etc., aber auch das Erfassen von abrechnungsrelevanten Daten. Weiterhin können auf einfach Art und Weise Listen und Statistiken für komplette Stationen generiert werden

Als besonderer Vorteil ist die lückenlose Dokumentation sämtlicher Patienten-, Behandlungs- und Pflegedaten anzusehen um somit einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten und Kostentransparenz zu schaffen.

In der intensivmedizinischen Pflege ersetzt es die mühsame Übertragung von Herzkreislauf- und Beatmungsparameter sowie Labordaten und übernimmt Rechenfunktionen zur täglichen Kontrolle des Volumenmanagements (Bilanzierung der Ein- und Ausfuhr).

Diese Dokumentationsaufgaben umfassen primär medizinische Leistungen, dienen aber auch z. B. der Qualitätssicherung sowie forensischen Aspekten.