Bad Berka, 3. April 2025 --- Die Zentralklinik Bad Berka investiert in die Erneuerung der Sicherheitsstromversorgung im OP-Gebäude sowie für weitere Sanierungsarbeiten rund 3,5 Millionen Euro. Damit wird die unterbrechungsfreie Stromversorgung in besonders schutzbedürftigen Gebäudebereichen wie OP-Bereiche, IMC- und Intensivstationen, Notaufnahme, Bereiche für invasive Diagnostik und Therapie gesichert. Für die benötigte Versorgung der Patienten werden in mehreren Abschnitten immer nur Teilbereiche für die Arbeiten gesperrt.
„Wir investieren damit in die Sicherheit für unsere Patienten und natürlich auch in die unserer Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte. Im Fehlerfall kommt es durch diese besonderen Stromnetze nicht zu einer sofortigen Abschaltung der Stromversorgung durch Sicherungen und Schutzschalter wie bei normalen Stromnetzen. Die Stromversorgung wird über einen zweiten Stromkreis überbrückt. Damit können z. B. operative Eingriffe unter sicheren Bedingungen beendet werden“, erklärt Geschäftsführer Mario Schulter.
Die Investition schützt auch hochsensible Geräte, wie z. B. Monitoring, Beatmungsgeräte oder die Sicherheitsbeleuchtung für die Evakuierung aus dem Gebäude.
Im OP-Gebäude der Zentralklinik Bad Berka befinden sich der Zentral-OP mit 15 OP-Sälen, 3 Intensivstationen, 4 Herzkatheterlabore und 2 Schockräume sowie das Notfall-CT der Zentralen Notaufnahme.
Im Zuge der Erneuerung der Sicherheitsstromnetze werden im OP-Gebäude zudem u. a. die Abwasserstrangsanierung, die Umstellung der Beleuchtung auf LED, die Abdichtung der Dachhaut des OP-Gebäudes, die Ausbesserung des Fußbodenbelags in Teilbereichen sowie Malerarbeiten realisiert.