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Zentralklinik Bad Berka | 29.09.2018

Feuerwehrübung an der Zentralklinik

Dichter Rauch und Rettung von der Intensivstation

Bad Berka, 29. September 2018 --- Dichter Qualm auf der Intensivstation und sechs gerettete „Patienten“ – erfolgreich wurde am Mittag eine groß angelegte, unangekündigte Feuerwehrübung in der Zentralklinik abgeschlossen.

50 Feuerwehrleute der Bad Berkaer Freiwilligen Feuerwehr, der Ortsteilfeuerwehren Tannroda, Schoppendorf und Gutendorf sowie der Feuerwehr Blankenhain konnten auf einer ITS-Station den künstlich erzeugten Brand löschen. Sechs Auszubildende wurden erfolgreich als „Intensiv-Patienten“ aus den Zimmern gerettet.

Feuerwehrleute, beteiligte Pflegekräfte und Ärzte, Einsatz- und Geschäftsleitung werteten im Anschluss die Übung detailliert aus. „Die diesjährige Übung war groß angelegt, weil wir für den Ernstfall vorbereitet sein möchten. Das professionelle Handeln unserer Pflegekräfte und Ärzte, der vorbildliche und strategische Einsatz der Feuerwehrleute, die erfolgreiche Rettung der von Auszubildenden gespielten Patienten und natürlich der gelöschte „Brand“ sind für mich ein Beleg dafür, dass unsere Klinik auf den Ernstfall sehr gut vorbereitet ist“, erklärt Geschäftsführer Robert Koch.

Während der zweistündigen Übung arbeiteten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz und mit spezieller Ausrüstung. Die „Patienten“ wurden auf benachbarte Stationen gebracht. Ursache des gestellten Brandes war eine Verpuffung an einer technischen Anlage. „Brände und auch damit verbundener Qualm entstehen schneller als viele denken. Unsere Feuerwehrleute haben besonnen, schnell und mit dem nötigen Eigenschutz gehandelt. Auch die Evakuierung von Patienten, die sich selber nicht retten können und sogar auf medizinische Geräte angewiesen sind, funktionierte fehlerfrei. Ich bin sehr stolz auf dieses Ergebnis“, so Holm Rotter der als Übungsleiter und stellvertretender Stadtbrandmeister in Bad Berka und pflegerischer Leiter einer der Intensivstationen der Zentralklinik die Übung gespannt verfolgte.


© S. Zeh/Zentralklinik Bad Berka